Das Ego.

Das Ego.

Der Beschützer in dir.

Ego-Bewusstsein und Unterbewusstsein

Dein Ego-Bewusstsein entspringt deinem Unterbewusstsein und wird im Tagesbewusstsein für andere Menschen sichtbar und spürbar. Das bedeutet, wenn in dir unbewusste Ängste wachgerufen werden, dann steuert dein Ego, wie du auf die jeweilige Situation im Außen reagieren sollst. Das Ego wird besonders aktiv, wenn in uns negative Gefühle bzw. Emotionen wie Angst oder Unsicherheit hervorgerufen werden. Es liebt Routinen und deswegen läuft das Ego und vieles im Körper automatisch ab, ohne dass wir daran bewusst denken müssen. Das Ego-Bewusstsein wird gesteuert durch das Reptilienhirn {Sitz des Angstzentrums und der Urinstinkte von uns Menschen} und durch das limbische System {Sitz des emotionalen Gehirns und Ursprung der emotionsauslösenden Impulse im Körper}. Daher wirkt es auch sehr stark auf unser Nervensystem und dient auch als eine Schutzfunktion.

 

Wie entsteht dein Ego-Bewusstsein überhaupt? 

  • durch deine Prägungen aus der Kindheit, deinem Umfeld, deinen Ahnen, der Gesellschaft.
  • durch deine Glaubenssätze, alte Paradigmen und dein persönliches Weltbild.

Es wird genährt:

  • vom Wertesystem von Gut und Böse {Dualität}.
  • von deinen Ängsten {Urinstinkt des Menschen}.
  • durch deine persönlichen Erfahrungen und Emotionen.
  • von dem was du als „wahr“ erachtest.

 

Das Ego benötigt immer eine Erklärung und ignoriert alles, was es nicht erfassen und greifen kann. 

Wir Menschen sind Sinneswesen. Das Ego und der angekoppelte Verstand benötigen deswegen immer eine “sinnvolle Erklärung ”und ignorieren im ersten Moment alles, was sie nicht {er}kennen und logisch greifen können. Das Ego lässt zudem auch gewisse Denk- und Verhaltensmuster nicht gerne los, weil es meistens einen eigenen Vorteil daraus zieht. Es wirkt zudem auch wie eine Art Schutzfilter. Durch diese ganzen biologischen und körpergesteuerten Mechanismen können wir das Ego in uns also nicht wirklich ganz abschalten. Wir können es nur selbst in uns entschlüsseln, also hacken, um unsere selbst erbauten Lücken bzw. Schwachstellen zu optimieren. Gewisse Botenstoffe in unserem Gehirn sind verantwortlich, dass wir uns glücklich und innerlich zufrieden fühlen. Das Ego hat auf diese Mechanismen einen sehr großen Einfluss. Wenn du jetzt noch gerne wissen willst, wie unser Ego aus biochemischer Sicht im Körper wirkt, kannst du das unter anderem in unserem kostenlosen Schattensichtig-Magazin 2. Ausgabe | April 2022  nachlesen. 

Gehirn und Angstzentrum

Emotionen und Nervensystem

 

Denkmuster und Glaubenssätze

 

Wertesystem “Gut und Böse”

Das Ego braucht Emotionen, um aktiviert oder beruhigt zu werden

Das Ego in uns ist eine Art des inneren Antriebs. Es startet eine Handlung immer mit der Absicht auf eine “Belohnung” {z.B. Glücksgefühl.} Diese Belohnung motiviert uns dann auch immer wieder zum erneuten Handeln. 

 

Ist bedingungsloses Handeln bzw. bedingungslose Liebe für uns Menschen überhaupt möglich? Empfinden wir Freude oder Glück, wird unser Gehirn von Glückshormonen durchflutet. Das schafft in uns ein Wohlgefühl und lässt Menschen auch freudvolle und liebevolle Dinge tun. Wir schwingen gleichzeitig in einer hohen und angenehmen Energie und unser Umfeld wird uns dementsprechend spiegeln. Wir erleben Wunder und Glück, weil wir das Leben lieben. 

 

Da unser unghacktes Ego sich immer nur mit materiellen Dingen oder anderen Menschen im Außen beruhigen muss, kann dies zu gewissen Abhängigkeiten oder Süchten in unserem Leben führen. Wenn wir zu stark in verschiedenen Ego-Dramen gefangen sind und wir glauben, dass wir Recht haben, schüttet der Körper ebenso Dopamin {Glücksgefühl} aus. Diese zwischenmenschlichen Ego-Dramen können so mit der Zeit zu einer Art Sucht werden. {Siehe dazu auch Schattensichtig-Magazin 1. Ausgabe | März 2022}

 

Das Ego-Bewusstsein ist auch eine Art Filter für uns Menschen und es muss Lebenssituationen immer selbst erleben und emotional durchmachen, um sich weiterzuentwickeln. Das Ego möchte nicht versagen, deswegen erlaubt es gewisse Dinge erst gar nicht. Wenn Menschen lernen mit ihren Ängsten, negativen Gefühlen und Emotionen besser umzugehen, wird das Ego-Bewusstsein sich nicht ständig in den Vordergrund drängen und andere Menschen versuchen zu manipulieren. Dieser Impuls ist eine Entscheidung, die du als Mensch jederzeit selbst bewusst treffen kannst. 

 

Das “ungehackte” Ego möchte nur deinen geringen Selbst{wert vertuschen.